Eine Begegnung mit dem bedrohten Wald
Es war einmal – genauer gesagt an einem Morgen im Oktober 1990 –, als ich von meinem Garten aus ein sehr lautes Traktorengeräusch hörte, das ganz aus der Nähe zu kommen schien. Dort gab es keine Straße, nur Wald. Also ging ich der Sache nach und folgte einem schmalen Pfad, der durch den Wald führte. Als ich über eine kleine Anhöhe kam, stieß ich plötzlich auf eine frisch angelegte Traktorpiste – eine offene Wunde im Wald. Und dann sah ich einen Traktor vorbeifahren, der einen gewaltigen Baumstamm hinter sich herzog!
Völlig aufgebracht blickte ich in die Richtung, aus der er gekommen war, und traf dort auf den Besitzer des Grundstücks und einige Holzfäller. Ich fragte ihn, was sie vorhätten. Er antwortete, sie würden „nur“ dreißig ausgewählte Bäume fällen und abtransportieren. Das beunruhigte mich sehr. In den darauffolgenden Wochen ging ich gemeinsam mit Clemens, einem Langzeitfreiwilligen auf einem benachbarten Grundstück, im Wald auf Erkundungstour. Wir durchquerten einen großen Teil des bedrohten Waldgebietes – das Grundstück umfasst mehr als sechzig Hektar Wald – und stellten fest, dass die meisten Bäume ab einer bestimmten Größe mit einer großen aufgemalten Nummer gekennzeichnet waren. Wir fanden Nummern bis hin zur 122.


Aufgewühlt von unserer Entdeckung und gleichzeitig überwältigt von dem Gefühl, das uns nach Stunden in diesem Primärwald erfasst hatte, erreichten wir schließlich den höchstgelegenen Teil des Gebietes. Es war die unzugänglichste Stelle der ganzen Gegend und noch nie gerodet worden. Und plötzlich sahen wir eine Gruppe roter Affen! Mehr als zwanzig Tiere – obwohl man seit Jahren davon ausgegangen war, dass sie aus dieser Gegend verschwunden seien. Fassungslos und hungrig machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Nach einer langen Wanderung über schlammige Pfade kamen wir erst im Dunkeln zu Hause an – weil wir auf der falschen Seite des Berges hinabgestiegen waren.
Noch heute, im Jahr 2026, kann ich diesen Tag so lebendig nachempfinden, als wäre er erst vor Kurzem gewesen. Dieses tiefe Eintauchen in den Wald, diese Wahrnehmung seiner Intensität und der Vielfalt des Lebens sind bis heute in mir geblieben.
Wie alles begann oder Die Suche nach Hilfe
Nun wurde ich allerdings gebeten, von meiner Verbindung zu Trópica Verde zu erzählen, und ich befinde mich immer noch bei der Einleitung – zu einer Zeit, als wir noch nichts voneinander wussten und auch noch nicht ahnten, dass wir fürs Leben miteinander verbunden sein würden. Deshalb werde ich versuchen, mich nicht in allzu vielen Einzelheiten zu verlieren.
In den folgenden Wochen gelang es Clemens herauszufinden, dass für das betreffende Grundstück lediglich 13 offizielle Genehmigungen zur Baumfällung erteilt worden waren.
Das entsprach gerade einmal zehn Prozent dessen, was tatsächlich gefällt werden sollte – eine damals im Land durchaus übliche Vorgehensweise. Der Abtransport erfolgte nachts, mit Lastwagen ohne Nummernschilder und in einem halb heimlichen Verkehr. Es war ein allgemeiner Raubbau. Uns wurde klar, dass die radikale Abholzung weitergehen würde, sobald die Regenfälle nachließen, also im April. Wir beschlossen, Alarm zu schlagen. Dafür ließ Clemens bei der Gemeindeverwaltung eine Katasterkarte kopieren. Auf dieser Grundlage markierten wir die bewaldeten Flächen grün und versahen die bedrohten Bereiche mit roten Kreuzschraffuren. Es handelte sich um mehrere Flächen rund um die Finca Ninfa, auf der ich lebe. Diese einfache Karte machte deutlich, dass die heutige Finca Curré auf lokaler Ebene der Schlüssel zur Sicherung des biologischen Korridors und der Wasserreserven war. Der Eigentümer ließ uns wissen, dass sich die geplante Abholzung verhindern ließe, wenn wir einen Käufer für das Grundstück fänden. Daraufhin begann ich, die Informationen in der Nachbarschaft zu verbreiten, die damals übrigens noch wesentlich kleiner war. Doch ich fand nur wenig Interesse und noch weniger finanzielle Mittel.
Auf Empfehlung eines Freundes fuhr ich in die Hauptstadt, um Vertreter großer internationaler Nichtregierungsorganisationen zu treffen. Zu meinem Bedauern stellte ich jedoch fest, dass sie sich mehr für ihre letzten Einkäufe in Miami interessierten als für meinen Fall. Außerdem hatten sie ohnehin weder Zeit noch Geld. Eine Organisation bot mir an, ein Gespräch mit einem Minister zu arrangieren. Ich müsse mir dafür zwar nicht unbedingt die Haare schneiden lassen, aber eine Krawatte und formelle Kleidung seien unerlässlich. Außerdem veröffentlichte ich einen informativen Artikel in einer alternativen Zeitschrift für Volksbildung. Es waren verzweifelte Versuche, auf ein Verbrechen aufmerksam zu machen, das noch verhindert werden konnte – doch sie blieben wirkungslos.
Der Brief, der alles veränderte
In Playa Chiquita erzählte mir schließlich ein Freund, dass einer seiner Freunde in Frankfurt gemeinsam mit anderen einen Verein zum Schutz des tropischen Regenwaldes gegründet habe und dass dieser vielleicht helfen könnte… Da sie so weit entfernt waren und ich sie überhaupt nicht kannte, machte ich mir keine großen Hoffnungen. Trotzdem schrieb ich ihnen einen Brief – in meinem Deutsch aus einer französischen Schulzeit.
Dieser scheinbar unbedeutende Schritt, den ich selbst längst vergessen hatte, bis Stefan vor einigen Jahren davon erzählte, veränderte alles. Das Gewicht eines einzigen Briefes brachte die Waage zum Kippen. Denn Trópica Verde reagierte – und sie kamen. Stefan, Ina und einige andere, die sich vermutlich besser daran erinnern als ich.
Nachdem wir gemeinsam durch das bedrohte Grundstück gewandert waren, zeigte ich ihnen unsere Karte und erklärte ihnen die Situation. Es war ein intensiver Moment tiefen gegenseitigen Verständnisses, fast wie Telepathie. Und sie beschlossen zu handeln. Aus der Absicht wurde ein konkreter Wille. Die Zeit drängte, denn bis April war es nicht mehr lange.
Der Kauf der Finca Curré
Sie begannen mit dem Eigentümer zu verhandeln und schlossen einen Kaufoptionsvertrag ab, der bis zum Jahresende galt. Tatsächlich gelang ihnen der Kauf nach einer regelrechten medialen Odyssee, über die Dr. Rother sehr anschaulich berichtet hat. Anschließend boten sie mir an, als Betreuer des Grundstücks zu arbeiten, das den Namen Finca Curré erhielt. Damals war ich jedoch nicht in der Lage, diese Aufgabe zu übernehmen. Deshalb wurde Roberto damit betraut, ein anderer Nachbar und eine Person unseres Vertrauens. Danach hatten wir fast zwanzig Jahre lang praktisch keinen Kontakt mehr.
Ich erfuhr, dass fünf Hektar des ursprünglichen Grundstücks nicht offiziell vermessen worden waren, weil sie laut amtlicher Zuordnung zum indigenen Territorium Kéköldi gehörten. Später kaufte Trópica Verde ein angrenzendes Grundstück mit weiteren 14 Hektar hinzu. Heute umfasst die Finca Curré insgesamt 81 Hektar, überwiegend Primärwald und zu einem kleineren Teil Sekundärwald. Damit wurde nicht nur dieses Grundstück geschützt. Zugleich wurde den Holzfällern auch der Zugang zu weiteren begehrten Waldflächen in der Nachbarschaft versperrt.

Ein Wendepunkt für den Wald
Nur wenige Tage, nachdem sich Trópica Verde zum Kauf verpflichtet hatte, ereignete sich am 21. April 1991 ein schweres Erdbeben, ausgelöst durch die Subduktion tektonischer Platten. Die Folgen dieses Prozesses der extremen Erosion sind bis heute sichtbar. Es gab nur wenige Todesopfer, doch starre Bauwerke und insbesondere die Brücken wurden stark beschädigt. Mehr als ein halbes Jahr lang war die Region über die Straße nicht passierbar, wodurch der Holztransport zum Erliegen kam.
Gleichzeitig nahmen der Tourismus und das Umweltbewusstsein zu – oder zumindest das Bewusstsein für das wirtschaftliche Potenzial des Naturschutzes. Dadurch ging die illegale Abholzung zurück. Auch die Viehzucht, die bis dahin der wichtigste Grund für die Rodungen gewesen war, verschwand zunehmend, da sie kaum rentabel und für diese Gegend vollkommen ungeeignet war.
In den darauffolgenden Jahren gelang es uns, Einfluss auf die Entwicklung rund um die Finca Ninfa zu nehmen, die unmittelbar an Curré grenzt. Wir konnten weitere Rodungen verhindern und Käufer finden, deren Ziel es war, die Flächen zu erhalten. Seitdem stehen diese Primärwaldgebiete unter Schutz, und die Waldbedeckung hat sich wieder ausgedehnt. Diese Wälder bilden heute die Grundlage der Initiative „Guardianes del Bosque“, der „Hüter des Waldes“.
Tatsächlich stellte der Moment, in dem die Finca Curré durch Trópica Verde geschützt wurde, einen Wendepunkt dar: Die Entwicklung hin zu einer immer schnelleren Abholzung konnte umgekehrt werden.
Die Rückkehr
Nachdem ich einige Zeit in Europa verbracht hatte, kehrte ich 2008 zurück und ging wieder im Wald spazieren. Auf der Finca Curré bemerkte ich zu meiner großen Überraschung, dass der frühere Traktorweg, der sich inzwischen auf natürliche Weise wieder bewaldete, sehr breit freigeschnitten worden war – beinahe wie eine Straße. Ich konnte Roberto nicht finden, doch ich verstand, dass einige Eigentümer benachbarter Grundstücke dort „ökologische“ Wohnanlagen planten. Sie wollten diesen für sie äußerst bequemen Zugang nutzen und den Eindruck erwecken, es handele sich um eine öffentliche Straße. Also informierte ich Trópica Verde per E-Mail. Das war gewissermaßen mein erster offizieller Auftrag.
An einem Tag voller günstiger Zufälle traf ich mehrere der Beteiligten. Wir sprachen miteinander und stellten eindeutig klar, dass auf der Finca Curré keinerlei öffentliches Wegerecht bestand. Ich war froh, gerade noch rechtzeitig zurückgekehrt zu sein. Wahrscheinlich hatte der Wald mich gerufen. Denn in der Zeit vor meiner Entscheidung zurückzukehren hatte ich immer wieder Albträume von Traktoren und Autos im Wald gehabt.
Guardianes del Bosque
In den Jahren 2009 und 2010 begannen einige Nachbarn und ich damit, einmal im Monat gemeinsam durch das Gebiet zu wandern. Unser Ziel war es, das Einzugsgebiet des Baches Ernesto mithilfe von GPS zu kartieren und den Zustand des Waldes zu beobachten, da der Siedlungsdruck immer stärker wurde. Doch wie schon zwanzig Jahre zuvor brauchte es offenbar noch mehr sichtbare Schäden, bevor eine gemeinschaftliche Reaktion zustande kommen konnte, die einen wirksamen Schutz des biologischen Korridors ermöglicht hätte. Der Korridor drohte immer stärker zerstückelt zu werden – und leider mussten wir bereits viel zu viel Zerstörung mitansehen.
Bei einer späteren Kontrollbegehung auf der Finca Ninfa erzählte mir die Forstingenieurin des Vereins für den biologischen Korridor, dass sie darüber nachdachte, den Vertrag über die Vergütung von Umweltleistungen mit Trópica Verde zu kündigen. Der Betreuer des Grundstücks hatte auf ihre Nachrichten zur Vereinbarung eines Kontrolltermins nicht reagiert. Ich bat sie um etwas Zeit, um mit Trópica Verde Kontakt aufzunehmen. So wurde ich schließlich damit beauftragt, die Grundstücksgrenzen freizuschneiden und die Inspektion zu ermöglichen.
Tatsächlich war Roberto häufig abwesend gewesen, weil er andernorts sehr beschäftigt war. Später wurde er krank. Er erklärte mir außerdem, dass er grundsätzlich keine Anweisungen befolge, die nicht unmittelbar von Trópica Verde kämen. Deshalb hatte er auf die wiederholten Nachrichten der Forstingenieurin nicht reagiert. Es waren Missverständnisse und mangelnde Kommunikation.
Ich bot an, ihn zu ersetzen, falls er das wollte. Nun hatte ich wesentlich mehr Zeit als zwanzig Jahre zuvor. Roberto legte seine Aufgabe daraufhin nieder und starb einige Jahre später – was selbstverständlich nichts mit seiner Kündigung zu tun hatte. Seit 2011 bin ich daher der Betreuer der Finca Curré. Neben den Grundstücksgrenzen pflege ich ein begrenztes Netz von Kontrollwegen, die auch für Wanderungen genutzt werden können. Seitdem stehen wir durch meine zunächst jährlichen und später vierteljährlichen Berichte regelmäßig miteinander in Kontakt. Vor allem aber haben wir uns persönlich getroffen.
Vertreterinnen und Vertreter von Trópica Verde kamen zu mir nach Hause und wanderten durch die Finca Curré. Den Anfang machten Wolfgang und Gaby Schmitt im Jahr 2010 oder 2011. Später kam auch Markus Eichenlaub. Gemeinsam organisierten wir auf der Finca Ninfa das erste Treffen von Nachbarinnen und Nachbarn, die sich für den Naturschutz engagierten. Bei diesem Treffen wurde betont, dass wir uns organisieren müssten – am besten in Form eines Vereins –, um eine offizielle Struktur zu schaffen und Unterstützung erhalten zu können. Wir waren damals nur sehr wenige, und es sollte mehr als zehn Jahre dauern, bis diese Ideen Wirklichkeit wurden. Nur der Name stand von Anfang an fest: „Guardianes del Bosque“ – „Hüter des Waldes“. Der Name wurde für mich noch passender, als ich erfuhr, dass das Wort „wak“, im Plural „wakpa“, in der Sprache Bribri gleichzeitig „Menschen“ und „Hüter“ bedeutet. Die Menschen des Tapirs sind die Hüter des Tapirs. Das Clansystem von Talamanca hat den Schutz der Natur durch verteilte Verantwortlichkeiten ermöglicht – ein sehr inspirierendes Modell.
Die Entwicklung des Projekts
2016 kam Lina für ihre geografische Abschlussarbeit, in der sie die Bedeutung der Finca Curré für den lokalen Naturschutz untersuchte. Sie erstellte nicht nur einige wunderschöne Karten, die mir bis heute sehr nützlich sind, sondern räumte auch alle Zweifel aus, die möglicherweise noch am ökologischen und strategischen Wert des Grundstücks bestanden hatten.
Mein wirklich großes Wiedersehen mit Trópica Verde fand 2017 statt.
Stefan und Michael kamen zu Besuch. Obwohl wir sehr unterschiedliche Leben geführt hatten, spürten wir dieselbe Verbindung wie früher. Wir teilten noch immer dasselbe Engagement und denselben Idealismus.
Bei einem unvergesslichen Brainstorming auf der Finca Ninfa entstand endgültig die Idee der Guardianes del Bosque – mit Trópica Verde als guter Fee an unserer Seite. Wir verfassten die „Erklärung zum gemeinschaftlichen Naturschutz“. Damit wollten wir Unterschriften von Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern sammeln, die sich zum Schutz ihrer Flächen verpflichteten, und langfristig die Gründung eines Vereins vorbereiten. Doch schließlich stand ich mit dieser Aufgabe weitgehend allein da. Mit meinen begrenzten Mitteln gelang es mir nur, wenige Unterschriften zu sammeln. Immerhin repräsentierten diese zusammen etwa 250 Hektar Wald.
Angesichts der immer schnelleren und chaotischeren lokalen „Entwicklung“ wurde zunehmend deutlich, dass eine wirksame und dauerhafte Erhaltung des Waldes nur durch die Zusammenarbeit der Gemeinschaft möglich sein würde.
Die Gründung von AsoGuaBo
Im Jahr 2023 gelang es uns schließlich, mit einer vielfältigen Gruppe von Nachbarinnen und Nachbarn unseren Verein zu gründen: die Guardianes del Bosque, kurz AsoGuaBo. Die meisten Beteiligten lebten erst seit einigen Jahren in der Region. Einige waren Costa-Ricanerinnen und Costa-Ricaner, andere kamen aus dem Ausland. Was uns verband, war unser ökologisches Bewusstsein. Trópica Verde übernahm die Patenschaft für die Gründung. Hinzu kam Christinas großzügige Spende und ihr großes Vertrauen in uns. Dadurch konnten wir den Verein offiziell registrieren lassen und an Fortbildungsworkshops teilnehmen. Wir verfassten eine zweite Version der Erklärung zum gemeinschaftlichen Naturschutz. Dabei erweiterten wir sowohl das Arbeitsgebiet als auch die möglichen Kategorien der Beteiligung. Neben der ursprünglichen Kategorie „Naturschutz“ kamen nun die Kategorien „ökologische Gärten“ und „Regeneration“ hinzu. Dadurch können sich mehr Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer beteiligen. Gleichzeitig ermöglicht es uns, ein Netzwerk zur Beobachtung und Überwachung aufzubauen und Programme im Bereich der Bürgerwissenschaft umzusetzen. Dabei arbeiten wir mit anderen lokalen Organisationen zusammen, von denen die meisten ebenfalls bereits Partner von Trópica Verde sind.
Schon 2022 hatte Stefan das erste Treffen der mit Trópica Verde verbundenen Gruppen in Costa Rica organisiert. Diese Treffen finden inzwischen jedes Jahr statt. Sie sind wie ein großes Familienfest: eine Gelegenheit, sich kennenzulernen und die geschwisterlichen Verbindungen, die wir miteinander empfinden, immer wieder neu zu bekräftigen.
Eine Geschichte, die weitergeht
Alles, was danach bis heute geschehen ist, wurde bereits sehr gut dokumentiert. Deshalb muss ich den vielen digitalen Dokumenten nicht auch noch meine jährliche Prosa hinzufügen.

Und sie lebten glücklich und pflanzten viele Bäume.
Und Almendrón, Almendrón – diese Geschichte ist nun fast vorbei.
Doch ich muss noch erwähnen, dass ich sie überhaupt niederschreiben konnte, verdanke ich ebenfalls Trópica Verde.
Als ich 2024 kurz davorstand, mein Augenlicht zu verlieren, ermöglichte mir die berührende und großzügige Solidarität ihrer Spenden, meine Augenoperation zu finanzieren.
Und so empfinde ich am Ende vor allem große Dankbarkeit:
für das Wasser des Baches,
für unsere Zusammenarbeit,
für meine Augen.
Ich empfinde großen Respekt vor der ehrlichen Arbeitsweise von Trópica Verde, die kulturelle Grenzen überwindet, und Bewunderung für all die Erfolge, die wir heute sehen können – und die immer weiter wachsen.
Thierry
22-6-26
