FUNDACIÓN ABUELA ECOLÓGICA
Bäume und Federn für den RegenwaldWenn aus einer Idee eine Bewegung wird
Was mit einer Großmutter begann, wächst heute weiter – Baum für Baum.
Laura Gonzáles' Mutter – bekannt als die „Abuela Ecológica“ – begann mit über 70 Jahren, Samen zu sammeln und Bäume zu pflanzen. Aus eigener Überzeugung, ohne große Mittel, aber mit einem klaren Ziel: die Natur vor ihrer Haustür zu schützen. Heute hat es sich die Familie der Abuela Ecológica zur Aufgabe gemacht, ihre Idee weiter zu führen. So entwickelte sich aus dieser Initiative Schritt für Schritt die Fundación Abuela Ecológica. Heute engagieren sich zahlreiche Menschen gemeinsam für den Erhalt der Wälder in der Region – getragen von lokaler Gemeinschaft, Wissen und echter Verbundenheit mit der Natur.
Regenwald schützen im Norden Costa Ricas
Die Arbeit der Fundación konzentriert sich auf die Region San Carlos im Norden Costa Ricas – ein Gebiet mit hoher biologischer Vielfalt, das gleichzeitig stark unter Druck steht: Abholzung, landwirtschaftliche Expansion und der Verlust natürlicher Lebensräume bedrohen die Ökosysteme.
Gemeinsam mit lokalen Partnern setzt sich Tropica Verde dafür ein, diese Entwicklungen umzukehren. Ziel ist es, bis Mitte 2027 rund 8.000 Bäume zu pflanzen und so Lebensräume langfristig zu sichern. Im Mittelpunkt des Projekts steht der Schutz des Großen Soldatenaras (Ara ambiguus).
Dieser beeindruckende Vogel ist auf bestimmte, selten gewordene Baumarten angewiesen. Sowohl zur Nahrungssuche als auch zum Nisten. Verschwinden diese Bäume, verschwindet auch der Ara. Durch die gezielte Pflanzung genau dieser Arten entsteht neuer Lebensraum, und zwar nicht nur für den Soldatenara, sondern für viele weitere Tier- und Pflanzenarten wie zum Beispiel den Motmot (Foto: Electron platyrhynchum).

Árboles y Plumas
Das Projekt „Árboles y Plumas“ (dt.: Bäume und Federn) zeigt, wie ganzheitlicher Naturschutz funktioniert: Vom Sammeln seltener Samen über die Aufzucht in der Baumschule bis hin zur Pflanzung in ökologisch wichtigen Gebieten entsteht Schritt für Schritt neuer Regenwald. Dabei geht es nicht nur um einzelne Flächen, sondern um die Wiederherstellung zusammenhängender Lebensräume, damit Wälder, Tiere und Wasserressourcen langfristig geschützt werden.
Das Projekt verbindet mehrere Ebenen:
- Schutz der Biodiversität
- Wiederherstellung von Ökosystemen
- Umweltbildung und Bewusstseinsbildung
- Stärkung lokaler und indigener Gemeinschaften
Gerade in einer Region, die stark von Umweltveränderungen betroffen ist, schafft dieser Ansatz langfristige Perspektiven für Mensch und Natur.
Video über die Arbeit in der Fundación Abuela Ecológica
Einen Einblick in das Projekt durch eine Volontärin können Sie sich in diesem kurzen Video verschaffen

„Ein Baum ist ein Geschenk für die, die noch geboren werden. Lasst uns weiterhin Leben säen.“
- Abuela ecológica (Die Ökologische Großmutter)
Gemeinsam aktiv: Menschen einbinden und stärken
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die aktive Beteiligung der Menschen vor Ort. Die Fundación arbeitet eng mit Gemeinden, Schulen, Freiwilligen und indigenen Gruppen zusammen. Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit dem indigenen Territorium der Maleku in Guatuso.


Vom lokalen Engagement zur konkreten Wirkung
Die Arbeit zeigt bereits heute spürbare Ergebnisse:
- Sammlung und Aufzucht seltener Baumarten
- Wiederherstellung degradierter Flächen
- Stärkung biologischer Korridore
- aktive Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Gemeinden
- wachsendes Umweltbewusstsein in der Region.
Was hier entsteht, ist mehr als Aufforstung. Es ist ein lebendiger Prozess aus Lernen, Handeln und gemeinsamem Wachstum.
WAS MACHT TROPICA VERDE?
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Die Arbeit der Fundación Abuela Ecológica wurde national gewürdigt: Projektleiterin Laura und ihr Engagement für Natur- und Gemeindeschutz wurden unter anderem vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (PNUD) ausgezeichnet.
- Ein wichtiger Baustein des Projektes sind Umweltbildungsaktionen. Gemeinsam mit Schulen, Familien und lokalen Gruppen werden Umweltbildungsmaßnahmen, Pflanzaktionen und Sensibilisierungsangebote durchgeführt, um Wissen über Biodiversität und heimische Ökosysteme weiterzugeben. Wissen wird nicht nur vermittelt, sondern direkt angewendet.
- Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit dem indigenen Gebiet Maleku in Guatuso. Das Projekt verbindet Naturschutz mit kulturellem Austausch und stärkt lokale Beteiligung.
- Neben den Pflanzungen unterstützt das Projekt weitere Maßnahmen wie lokale Begrünungsaktionen, Müllsammelaktionen und Initiativen zur Wiederherstellung ökologisch wichtiger Verbindungen zwischen Waldgebieten - sogenannten biologischen Korridoren.
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In der Baumschule werden wertvolle Baumarten herangezogen, die für Nahrung und Nistplätze des Großen Soldatenaras wichtig sind. Bereits mehr als 20 heimische Arten konnten gesammelt und über 2.700 Jungpflanzen herangezogen werden.
- Gemeinsam mit Gemeinden in der Region San Carlos werden Samen wichtiger Futter- und Nistbaumarten gesammelt. Dafür wurden zentrale Samenboxen für seltene heimische Baumarten in mehreren Orten aufgestellt. Auch seltene Arten wie der Titorbaum (Sacoglottis trichogyna) konnten so gesichert werden.
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Bis Mitte 2027 sollen rund 8.000 Bäume gepflanzt werden, um ökologische Trittsteine und Lebensräume für den Großen Soldatenara und viele weitere Tierarten zu schaffen.
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Seit 2025 unterstützen wir das Projekt „Árboles y Plumas para la Zona Norte e Inclusión Cultural con Territorio Indígena Maleku en Guatuso“ der Fundación Abuela Ecológica, um Lebensräume für den bedrohten Großen Soldatenara zu erhalten, Arten zu schützen und Menschen vor Ort zu stärken.
News zu diesem Projekt
NEUES PROJEKT | Árboles y Plumas - Bäume und Federn für den Norden
Im Interview: Laura Alfaro Gonzalez stellt das Projekt vor Was ist das Projekt „Árboles y Plumas para la Zona Norte“ (Bäume und Federn für die Nordzone)? Es handelt sich um ein Projekt zur ökologischen Wiederherstellung und zum Schutz der Artenvielfalt im...




